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Bücherflohmarkt zum Hans-Christian-Andersen-Tag

Heute war es wieder so weit. Um die 2.500 Bücher haben wieder ein neues Zuhause gesucht, nachdem sie von uns in der Bücherei makuliert worden sind. Gestern wurden sie dann in drei(!) Räumen des BFI aufgelegt, damit auch wirklich alle Besucher ordentlich darin stöbern können. Um die 100 Besucher durften wir dann heute bei uns in der Bücherei begrüßen und wir freuten uns, dass uns die Bücher teilweise sogar schachtelweise abgenommen wurden. Am Ende des Tages waren dann zwar noch um die 30 Kartons Bücher vorhanden, aber auch die werden wir noch an den Mann bzw. die Frau bringen :)

Lesewochen in der AK Bücherei Eisenstadt

60 Jahre ist die Bücherei der Arbeiterkammer in Eisenstadt jetzt alt. Ein herrlicher Anlass für uns, wieder einmal ein großes Lesefest für unsere Volks- und Hauptschüler im Bezirk Eisenstadt zu veranstalten. Und so haben wir in den letzten Tagen 5 der beliebtesten und bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren Österreichs zu uns eingeladen, um unsere Jüngsten mit einem abwechslungsreichen Programm an jeweils zwei Lesungen pro Tag zu erfreuen.
Mit Begeisterung haben wir festgestellt, dass alle 10 Vorstellung von Christoph Mauz, Martin Selle, Gerald Jatzek, Susanne Knauss und Franz S. Sklenitzka schon nach den ersten paar Tagen ausgebucht waren.
Aber am schönsten ist es, wenn man nach einer tollen Lesung in die lachenden und zufriedenen Gesichter der Kinder schaut.

Der Bibliothekar als Jäger und Sammler?

In den letzten öffentlichen Bibliotheken, die ich mir ein wenig angesehen habe, war immer wieder ein Phänomen zu beobachten. Viele Bibliothekare scheinen mehr oder weniger große Probleme zu haben, Bücher aus ihrem Bestand auszuscheiden, wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben. Bei zerschlissenen Büchern liegt der Fall meist schon klarer, aber auch da ist die Hemmschwelle noch sehr groß.
Klar, bei jedem einzelnen Band hängt eine Portion gemeinsamer Vergangenheit dran. Für jedes Buch hat man in etwa 10 Minuten geopfert, um es liebevoll zu folieren, zu katalogisieren und schön im Regal zu präsentieren. Trotzdem geht auch die schönste gemeinsame Zeit dem Ende zu. Wer möchte in einer öffentlichen Bibliothek auch schon Schmöker von vor 30 Jahren ausborgen?
Durch dieses Sammeln ist dann nämlich meist auch so wenig Platz vorhanden, dass die neuen Bücher nur sehr schlecht präsentiert werden können. Und auch der Leser hat bei dieser ungünstigen Paarung schnell das Gefühl, in einer schon etwas verstaubten Bibliothek zu sein.
Also keine Scheu davor, immer wieder einmal durch den Bestand zu gehen und Bücher, die bereits mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel haben, auszuscheiden (und da sind 20 Jahre schon sehr viel). Dabei muss man natürlich beachten, dass Sachbüchern schon nach viel kürzerer Zeit veraltet sind und makuliert werden müssen. Kinderbücher, die vor der neuen Rechtschreibreform gedruckt wurden, sind ebenfalls heiße Kandidaten für das Aussortieren.
Aber nun die Gretchenfrage…wohin mit den ganzen Büchern, die man ausgeschieden hat? Klar, man kann es mit Bücherflohmärkten versuchen, wird dabei aber auch nur max. 10% an den Mann bzw. die Frau gebracht werden können. Im schlimmsten Fall wird man wohl den Schritt zum Altpapiercontainer machen müssen. Keine Angst, nach den ersten kleinen Stichen wird der Abschiedsschmerz nachlassen…

Bücherflohmarkt in der AK Bücherei Eisenstadt


Heute hatten wir in der Bücherei einen riesigen Flohmarkt mit mehr als 1.500 Büchern. Um in unseren Regalen wieder Platz für zahlreiche Neuerwerbungen zu schaffen, waren wir in den letzten Wochen eifrig damit beschäftigt, den Bestand zu sichten und Altbestände auszusortieren. Eine kleine Zahl in diesem Zusammenhang: In diesem Jahr haben wir mehr als 3.000 Bücher makuliert.

Da überrascht es nicht, dass heute zahlreiche Besucher zum Flohmarkt kamen, um zu stöbern und viele Bücher zur Lektüre mit nach Hause zu nehmen. Es freut uns, dass wir dabei auch viele neue Leser als Kunden gewinnen konnten und wünschen weiter viel Spaß beim Lesen!

Meine ersten Tage in der AK Bücherei

Der Anfang wäre geschafft! Nach einem herzlichen Willkommen und einer Führung durch das ganze Haus (AK, ÖGB, BFI) ging es dann bereits direkt ans Eingemachte – sprich an unsere Bücher. Um mich gleich einmal ein bisschen mit der Aufstellungssystematik und dem Bestand ein wenig vertraut zu machen, wurden gleich einmal die Rückgaben des Vortages einsortiert. Danach ging es schon an die Folierung der Neuerwerbungen.
Ich muss gestehen, dass ich ja handwerklich nicht besonders begabt bin, aber nach den ersten drei Büchern ging das dann auch schon recht flott – und es macht mir wirklich Spaß :)
Am Nachmittag gab es dann auch schon Gelegenheit, mich im Umgang mit unserem Bibliothekssystem bibliotheca 2000 zu üben und schon die ersten Kunden zu betreuen (Rückgaben, Entlehnungen, Reservierungen usw.). Das ging soweit auch schon ganz gut, nur bei den Empfehlungen muss ich leider noch oft passen :( Da kenn ich unsere Kunden und die Neuerscheinungen leider noch zu wenig. Aber das wird schon noch…irgendwann ;)
Meine Kollegin Christa ist einfach ein Wahnsinn! Sie ist nicht nur irrsinnig nett und zuvorkommend, sondern kennt auch den Bestand, die Kunden und alle Neuerscheinungen scheinbar in- und auswendig. Es ist wirklich faszinierend, ihr bei der Arbeit zur Hand zu gehen und von ihr zu lernen.
Ich freu mich auch schon auf unsere nächsten kleineren Projekte: Aufbau/Erneuerung der Fantasy- und SciFi-Kategorie, Digitale AK Bibliothek, usw usf.
Und im Oktober beginnt dann auch der nächste BVÖ Kurs für hauptberufliche Bibliothekare, an dem ich teilnehmen darf.
Hui…so viel zu tun…und es macht jede Menge Spaß!