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Zurück aus “bella Italia”

Letzte Woche ging es zum ersten richtigen Familienurlaub mit unserem kleinen Sohnemann nach Chioggia, Italien. Für alle, die dieses kleine Städtchen noch nicht kennen sollten: Chioggia – la citta del arte – liegt etwa 30 Minuten SW von Venedig, also am südlichen Zipfel der venezianischen Lagune.
Obwohl wir uns das Hotel Le Tegnue über holidaycheck.com ausgesucht hatten, konnte es leider nicht mit unseren Erwartungen mithalten :/ Die Anlage liegt zwar fast direkt am Strand und ist vor kurzem renoviert worden, nur leider wird sie von einer sehr stark befahrenen Straße vom Strand getrennt, an der nicht nur Pizzerien und Cafés, sondern auch ein großer Vergnügungspark und mehrere Diskotheken liegen. Langer Rede kurzer Sinn: an ein entspanntes Schlafen war nicht zu denken.
Unser Kleiner hat aber mit dem hoteleigenen Kinderpool samt Rutsche seine helle Freude gehabt. Und das war auch insofern sehr gut, da das Meer leider – wahrscheinlich aufgrund der großen Hitze – sehr, sehr stark verschmutzt war.
Leider hatten wir Halbpension gebucht und mussten daher unser Abendessen im Hotel “einwerfen”. Einen anderen Ausdruck hat der Abendfraß ehrlich gesagt nicht verdient. So eine lieblose Zubereitung habe ich vorher noch nirgends gesehen.
Aber eine gute Seite hat unsere Reise gehabt: wir waren dann nach sechs Tagen – einen Tag weniger als geplant – sehr froh, wieder in den eigenen vier Wänden zu sein….

Zurück von der BVÖ-Praxiswoche in Wien

Und wieder ist eine Woche im BVÖ-Kurs für hauptamtliche Bibliothekare gut vorüber gegangen. Einer der Highlights dabei war sicher zum einen die Besichtigung der Hauptbücherei Wien am Gürtel, dicht gefolgt von unserer ersten Klausur – Katalogisierung. Wahnsinn, wie schnell man sich dabei wieder in die guten alten FH-Zeiten zurück versetzt fühlt. Langer Rede kurzer Sinn: alles ist gut gegangen und wir harren der Ergebnisse.
Natürlich war die Hauptbücherei auch ein Erlebnis für sich. So viele aktuelle Medien auf einen Haufen sieht man natürlich nicht alle Tage. Selbstredend habe ich mir da gleich ein paar Anregungen für unsere AK Bücherei in Eisenstadt geholt. Schließlich sollen wir ja von diesen Praxiswochen auch direkt profitieren :)
Quasi nebenbei haben wir dann am Donnerstag auch noch die (beeindruckende) Nationalbibliothek sowie das Staatsarchiv, das ich ja schon von meinen FH-Zeiten kannte, besucht.
Also alles in allem: schön war’s!

Endlich umgezogen

Letzte Woche stand unser Umzug von der Lobzeile in die Bischof Stefan Laszlo Straße in Eisenstadt an. Das war vielleicht ein Stress. Ich wusste gar nicht, dass wir so viele Sachen haben, die alle übersiedelt werden wollen. Gott sei Dank hatten wir ein super Umzugsunternehmen, das sich um die großen Trümmer gekümmert hat. Obwohl alles in mehr oder weniger drei Tagen erledigt war, fühlt sich mein Körper an, als ob ich ihn mehrere Wochen lang geschunden hätte.
Highlight des Umzugs waren aber ohne Zweifel die 1,5 Stunden, die ich mit meinem Papa im neuen Aufzug fest gesteckt bin. In so einer Zeit kommt man auf viele interessante Sachen drauf. Wie zum Beispiel, dass ich leicht klaustrophobisch bin. Meine Panik kann aber vielleicht auch daran liegen, dass sich die tolle Notfallzentrale (natürlich in Deutschland) erst nach etwa 20 Minuten bei uns gemeldet hat. Und das ist eine seeehr lange Zeit in einem 1,5m2 großen Aufzug…
Aber jetzt ist ja alles überstanden und wir sind wirklich froh über unsere neue Wohnung :)

Kurs im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel

Seit letzten Herbst bin ich jetzt mit dabei bei einem Kurs im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel, der sich an interessierte Naturbegeisterte richtet, die ihr Wissen über den Seewinkel und seine tierischen, pflanzlichen und menschlichen Einwohner anreichern wollen. Und ich kann verraten, dass jeder Tag bei diesem Kurs ein absoluter Gewinn ist. Egal ob es um die brütenden Limikolen, Greifvögel im Winter, die Kulturlandschaft oder den Zusammenhang mit dem Tourismus geht, immer wieder gibt es Gründe zum Staunen. Harry Grabenhofer und seine Vortragenden sind dabei auch wirklich immer top vorbereitet und motiviert. Schade nur, dass es nach diesem Sommer auch schon wieder vorbei ist…

Die neue Freiluftsaison kann beginnen!

Mehr oder weniger pünktlich um 08:00 Uhr letzten Samstag haben sich wieder rund 15 Mann bei uns auf der ASKÖ Tennisanlage in Eisenstadt eingefunden, um gemeinsam wieder einen kräftigen Schlussstrich unter die vergangene Winter- und somit Hallensaison zu ziehen und die Tennishalle wieder zusammen zu legen und für das nächste halbe Jahr zu verstauen. Und wie jedes Jahr hat der Hallenabbau wieder mit der fast mühsamsten Arbeit begonnen: dem Putzen und Trocknen der Innenplane. Auf allen Vieren sind wir also rund 1,5 Stunden durch die Halle gekrochen und haben dabei versucht, mit alten Fetzen im laufe der letzten Monate angesammelte Wasser aufzusaugen und dabei gleichzeitig auch den gröbsten Schmutz von den Hallenwänden zu bekommen.
Als das geschafft war (und wir unsere Knie schon ganz gut spüren konnten), machten wir uns daran, die Sandsäcke, die wir zur Beschwerung in die Innenplane eingewickelt hatten, und auch die Leuchtstoffröhren, die uns im Winter mit genügend Licht versorgt hatten, wieder auf ihren Sommerrastplatz zu tragen.
Und damit war der gemütliche Teil der Arbeit dann auch schon wieder vorbei. Jetzt ging es nämlich daran, mit vereinten Kräften das Stahlnetz, das über die Außenplane gespannt war, zusammen zu legen und zu verstauen. Man glaubt gar nicht, wie schwer so ein paar Meter Stahlnetz sein können.
Leider waren dann am Himmel auch schon die ersten Regenwolken zu sehen, sodass wir mit unserer Arbeit noch einen Zahn zulegen mussten, um noch alles rechtzeitig ins Trockene zu bekommen.
Also wurden jetzt schnell unter fachmännischer Anleitung unserer fleißigen Helfer die 3 Planen (Innen-, Isolier- und Außenplane) zusammengelegt und in ihr Sommerquartier gerollt. Was das für eine Plagerei war, lässt sich vielleicht erahnen, wenn man weiß, dass die Innenplane rund 1,5 Tonnen wiegt…
Aber einer rund 15 Mann starken Tennistruppe kann sich auch so eine schwere Plane nur schwer erfolgreich entgegenstellen.
Zur Stärkung der Motivation und Regenerierung unserer Kraft versorgten uns dann unsere Köchinnen mit einem herrlichen Schweinsbraten, Knödeln und Krautsalat. Und ein bisschen getrunken wurde natürlich auch…
So gestärkt haben wir dann auch noch den Rest der Abbau arbeiten schnell durchgeführt, wobei uns die Montage der Holzwände noch so einiges an Kraft gekostet hat.
Um 18:30 war es aber dann geschafft. Alles war gut verstaut und sogar die Regenwolken hatten sich dankbarerweise auch wieder verzogen.
Jetzt heißt es dann also nur noch ein bisschen warten, bis der Sandplatz fertig für die neue Saison präpariert ist und dann Tennisschläger packen und raus auf den Platz!