Mehr oder weniger pünktlich um 08:00 Uhr letzten Samstag haben sich wieder rund 15 Mann bei uns auf der ASKÖ Tennisanlage in Eisenstadt eingefunden, um gemeinsam wieder einen kräftigen Schlussstrich unter die vergangene Winter- und somit Hallensaison zu ziehen und die Tennishalle wieder zusammen zu legen und für das nächste halbe Jahr zu verstauen. Und wie jedes Jahr hat der Hallenabbau wieder mit der fast mühsamsten Arbeit begonnen: dem Putzen und Trocknen der Innenplane. Auf allen Vieren sind wir also rund 1,5 Stunden durch die Halle gekrochen und haben dabei versucht, mit alten Fetzen im laufe der letzten Monate angesammelte Wasser aufzusaugen und dabei gleichzeitig auch den gröbsten Schmutz von den Hallenwänden zu bekommen.
Als das geschafft war (und wir unsere Knie schon ganz gut spüren konnten), machten wir uns daran, die Sandsäcke, die wir zur Beschwerung in die Innenplane eingewickelt hatten, und auch die Leuchtstoffröhren, die uns im Winter mit genügend Licht versorgt hatten, wieder auf ihren Sommerrastplatz zu tragen.
Und damit war der gemütliche Teil der Arbeit dann auch schon wieder vorbei. Jetzt ging es nämlich daran, mit vereinten Kräften das Stahlnetz, das über die Außenplane gespannt war, zusammen zu legen und zu verstauen. Man glaubt gar nicht, wie schwer so ein paar Meter Stahlnetz sein können.
Leider waren dann am Himmel auch schon die ersten Regenwolken zu sehen, sodass wir mit unserer Arbeit noch einen Zahn zulegen mussten, um noch alles rechtzeitig ins Trockene zu bekommen.
Also wurden jetzt schnell unter fachmännischer Anleitung unserer fleißigen Helfer die 3 Planen (Innen-, Isolier- und Außenplane) zusammengelegt und in ihr Sommerquartier gerollt. Was das für eine Plagerei war, lässt sich vielleicht erahnen, wenn man weiß, dass die Innenplane rund 1,5 Tonnen wiegt…
Aber einer rund 15 Mann starken Tennistruppe kann sich auch so eine schwere Plane nur schwer erfolgreich entgegenstellen.
Zur Stärkung der Motivation und Regenerierung unserer Kraft versorgten uns dann unsere Köchinnen mit einem herrlichen Schweinsbraten, Knödeln und Krautsalat. Und ein bisschen getrunken wurde natürlich auch…
So gestärkt haben wir dann auch noch den Rest der Abbau arbeiten schnell durchgeführt, wobei uns die Montage der Holzwände noch so einiges an Kraft gekostet hat.
Um 18:30 war es aber dann geschafft. Alles war gut verstaut und sogar die Regenwolken hatten sich dankbarerweise auch wieder verzogen.
Jetzt heißt es dann also nur noch ein bisschen warten, bis der Sandplatz fertig für die neue Saison präpariert ist und dann Tennisschläger packen und raus auf den Platz!