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iPhone 4 – Hat es sich bewährt?

Jetzt bin ich etwa ein Monat lang schon Besitzer eines iPhone 4, während meine Irene sich mit einem HTC Desire HD durchs Telefonleben schlägt. Aber welches ist denn jetzt besser? Hab ich meine Entscheidung bereut? Naja, so pauschal wird sich das wahrscheinlich nicht sagen lassen.
Hier sind aber ein paar Punkte, die mir aufgefallen sind:

Positiva:

  • Das iPhone harmoniert wie erwartet super mit iTunes auf meinem Mac
  • Die Auswahl an Apps lässt auch keine Wünsche offen, obwohl die meisten guten mittlerweile leider auch Geld kosten
  • Die Bedienung ist wirklich sehr einfach und intuitiv
  • Die Oberfläche reagiert sehr schnell und flüssig

Negativa:

  • Die Oberfläche ist relativ starr und lässt sich nur eingeschränkt anpassen
  • In Ordnern können nur max. 12 Apps angeordnet werden
  • Ich hab es noch nicht geschafft, meine Bilder auf dem iPhone in mehrere Ordner zu speichern
  • Die Synchronisation mit Lotus Notes macht mir nach wie vor großes Kopfzerbrechen, wobei das wahrscheinlich eher ein Lotus Notes-Problem ist

Mein liebes Weibchen hat im Vergleich zu mir viel länger mit dem HTC zu kämpfen gehabt, bis sich beide an einander gewöhnt hatten. Obwohl des sich flexibler handhaben lässt, und mehr Platz für Apps bietet, wird es sehr schnell unübersichtlich. Vor allem die ständig im Hintergrund laufenden Apps lassen den Akku schnell ermüden, wenn man sie nicht über eine eigene App regelmäßig selbst schließt. Und ganz ehrlich…wer benötigt auf einem Smartphone Multitasking??

Tommy Jaudd : Resturlaub

Jaud, Tommy:
Resturlaub : das Zweitbuch ; Roman / Tommy Jaud – 11. Aufl. – Frankfurt am Main : Fischer Taschenbuch-Verl., 2010. – 254 S. – (Fischer Taschenbuch; 16842)

ISBN 978-3-596-16842-2
kart. : EUR 8,20

Peter „Pitschi“ Greulich hat genug. Jeder seiner Freunde ist in den letzten Jahren unter die Haube gekommen, was gleichbedeutend damit ist, dass ihm schön langsam seine Kumpanen fürs gemeinsame Biertrinken ausgehen. Und auch seine langjährige Freundin Biene erhöht den Druck in Richtung Hochzeitsglocken schön langsam. Als es dann wie jedes Jahr mit der Clique nach Mallorca geht, wo auch am gemeinsamen Nachwuchs gebastelt werden sollte, nutzt Pitschi dank eines fingierten Überfalls seine Chance, um sich nach Buenos Aires abzusetzen. Aber was macht ein Franke ohne Spanischkenntnisse, Job und Freunde in einer Weltmetropole? Richtig, er tappt von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Wieder ein heiterer Roman von Tommy Jaudd nach dem Muster “Vollidiot”, “Hummeldumm” usw. Klar, der Autor versteht es, witzige Geschehnisse gekonnt in Szene zu setzen. Seine Hauptcharaktere sind jedoch für mich als Leser ein wenig gewöhnungsbedürftig. Tommy Jaudd legt es nämlich scheinbar nicht darauf an, Figuren zu schaffen, mit denen sich der Otto-Normal-Leser identifizieren können. Daher denkt man sich bei jedem dritten Satz: “Das darf doch nicht war sein. Was macht dieser Typ denn schon wieder!”.
Und ehrlich gesagt geht nach dem dritten gleichartigen Roman schön langsam der Überraschungsmoment verloren.
Auch wenn ich diesen Roman vielleicht nicht uneingeschränkt empfehlen kann, bin ich aber sicher, dass das Hörbuch dazu für viele Lacher sorgt. Tommy Jaudds Bücher werden nämlich von Christoph Maria Herbst hervorragend gelesen.

Thomas Raab in der AK Bücherei Eisenstadt

Wer schon einem eine Lesung mit Thomas Raab erlebt hat, wird wohl meine Begeisterung teilen können. Ich hätte nie gedacht, dass eine Krimilesung nicht nur spannend sondern auch extrem lustig sein kann. Thomas Raab hat nicht nur das gesamte Publikum mit seinen ersten Worten in seinen Bann gezogen, sondern hat uns auch mit herrlichen Anekdoten aus seinem Schriftstellerleben erfreut.
Schon bei den Anmeldungen hat man gesehen, welch toller Ruf dem Autor voraus eilt. Bei 120 Anmeldungen mussten wir leider wegen unseres begrenzten Platzmangels schweren Herzens einen Schlussstrich ziehen, obwohl wir den Saal locker zwei- wenn nicht gar dreimal anfüllen hätten können.
Fazit: Die beste Lesung, die ich bisher erlebt habe. Und ein wahnsinnig sympathischer und unkomplizierter Autor!
Danke auch an das Literaturhaus Mattersburg für die gelungene Kooperation!